Digitale Resilienz in der Mediennutzung

Digitale Resilienz in der Mediennutzung

Repräsentativstudie des VOCER Instituts für Digitale Resilienz (2022)

Corona-Pandemie, Klimawandel, Migration und Krieg in der Ukraine: Nachrichten sind in Krisenzeiten wichtiger denn je. Dennoch steigt die Herausforderung, wie Medien einen geeigneten Umgang mit der Frustration und der Informationsüberlastung des Publikums finden. Auf Basis unserer Repräsentativbefragung deutscher Haushalte in Zusammenarbeit mit Forsa haben Dr. Leif Kramp (ZeMKI, Universität Bremen) und Dr. Stephan Weichert (VOCER Institut für Digitale Resilienz) den Zusammenhang von digitaler Mediennutzung und psychischem Wohlbefinden untersucht.

In unserer Grundlagenstudie wird untersucht, wie deutsche Mediennutzende ihre Resilienz in Bezug auf ihr digitales Medienhandeln steigern können: In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa wurde eine Repräsentativbefragung in deutschen Haushalten durchgeführt, die Einblicke in Wahrnehmung, Motive und Implikationen rund um das Nutzungsverhalten unterschiedlicher Online-Angebote gibt, etwa Messengerdienste, Social-Media-Plattformen, Streamingdienste und journalistische Nachrichten- und Informationsangebote. Zusätzlich werden qualitative Tiefeninterviews mit Bundesbürger:innen nach Aspekten des persönlichen Wohlbefindens, der Kenntlichkeit journalistischer Inhalte sowie den unterschiedlichen Coping-Strategien hinsichtlich ihrer Nutzung sozialer Netzwerke geführt.

Ressourcen zur Studie

In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa wurde zwischen dem 25. Oktober bis 15. November 2021 eine Repräsentativbefragung von deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren in deutschen Privathaushalten durchgeführt.

Als Erhebungsmethode diente eine computergestützte Telefonbefragung anhand eines strukturierten Fragebogens, an der 1.001 Personen teilnahmen, davon 935 Internetnutzende.

Autoren der Studie: Dr. Leif Kramp (ZeMKI, Universität Bremen) und Dr. Stephan Weichert (VOCER Institut für Digitale Resilienz)

Der gedruckte Berichtsband zur Repräsentativbefragung (80 Seiten) kann gegen eine Schutzgebühr von 150 Euro (brutto) bestellt werden unter: info@digitale-resilienz.org