Workshop: Resilientes Gründen im Journalismus

Strategie-Workshop

Der Workshop beleuchtet das Thema resilientes Gründen in allen Schattierungen und erarbeitet mit den Teilnehmenden Strategien, wie berufliche Durstrecken bewältigt werden.

Ideen für ein eigenes digitales Angebot haben viele Journalist:innen. Doch bis in den Dauerbetrieb schaffen es die wenigsten Projekte. Manche wollen das Angebot, die Umsetzung und das Geschäftsmodell perfekt planen und kommen oft gar nicht bis zum Start, weil die Motivation nicht reicht, bis alles perfekt vorbereit ist.

Andere gehen schnell vor, starten mit Elan, doch mit weiteren Ideen droht Verzettelung und mit den ersten Herausforderungen kommen die Gründer:innen in einen reaktiven Modus, der nur schwer zu verlassen ist. Der Fokus geht verloren, und damit oft auch die Lust am Projekt und so manche Projekte werden zur Last oder schaffen es nicht einmal bis zum ersten Geburtstag.

Workshop-Inhalte

Teil 1: Mehr als Bauchgefühl — das richtige Konzept finden

Journalist:innen sind sehr gut in der inhaltlichen Gestaltung des Angebots, greifen dabei auf Methoden zurück, die sie in den Redaktionen gelernt haben. Digitale Formate müssen aber die Zielgruppe in den Mittelpunkt stellen um neue User zu gewinnen und langfristig zu Kund:innen zu machen.

Teil 2: Von der Audience zur Community — wie zufriedene User länger bleiben

Das Wort Community ist in klassischen Redaktionen selten ausschließlich positiv besetzt. Für Gründer:innen sind sie jedoch essenziell. Über Rückmeldungen und PowerPoint-Präsentationen aus der Mafo gibt es ein Bild im Kopf, das am Ende nicht sehr genau ist. Bei einem eigenen Projekt sind Gründer:innen aber nicht mit dem Blick auf die eigenen Social-Media-Followerschaft allein gelassen, sondern können mit Boardmitteln ein sehr detailliertes Bild kennenlernen, das sie auf Aspekte bringt, an die sie vorher nicht gedacht haben.

Teil 3: Warum weniger Umsatz manchmal mehr Wert hat — die Wahl der richtigen Einnahmequelle(n)

Die Grundlage der Einnahmen sollte ein nachhaltigeres Modell bilden und widerstandsfähiger wird es, wenn es durch weitere Modelle unterstützt wird.

Teil 4: Ziele setzen statt Pläne schmieden — sich auf Herausforderungen vorbereiten

Vor der Startphase gibt es viele neue Fragen für Gründer:innen — doch das bleibt nach dem Start. Wie man die langfristige Vision trotz Herausforderungen mit mittelfristigen Zielen im täglichen Doing nicht aus dem Fokus verliert.

Für diesen VOCER-Workshop gibt es zurzeit keinen aktuellen Termin. Bitte sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie daran interessiert sind. 

„Es sind diese menschlichen Mutmach-Momente, die gerade freien Journalist:innenen wirklich helfen: Achtsame und bezahlbare Angebote wie die vom VOCER Institut, um mit Schwung und Freude dabei zu bleiben und den Lokaljournalismus in dieser polarisierenden Zeit zu stärken.“

„Ich bin sehr dankbar für den konstruktiven Austausch und die diversen Impulse zur weiteren Reflektion. Eine wertvolle Erfahrung mit nachhaltiger Wirkung.“

„Mir hat der Mix aus Aufgaben, kurzen Vorträgen, Gästen, Diskussionen in der Gruppe und Break-out-Sessions sehr gut gefallen! Insbesondere die Break-out-Sessions waren wichtig, weil man sich im Zwiegespräch ja noch mal ganz anders kennenlernt. Sehr inspirierend fand ich den Austausch mit den anderen Teilnehmer:innen!“