Die VOCER KI-Resilienz-Akademie, kurz KIRA, geht in die nächste Runde. Das mehrmonatige Weiterbildungsprogramm richtet sich an Journalist:innen, die Künstliche Intelligenz professionell einsetzen, ihre Möglichkeiten und Grenzen beurteilen und den technologischen Wandel im Journalismus mitgestalten wollen.
Künstliche Intelligenz verändert journalistische Recherche, Produktion und redaktionelle Abläufe. Mit der VOCER KI-Resilienz-Akademie (KIRA) bieten wir Journalist:innen ein kostenfreies Weiterbildungsprogramm, um diese Entwicklung praktisch zu erproben und kritisch zu reflektieren.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Journalist:innen KI souverän einsetzen und zugleich journalistische Qualität, Verantwortung, Kreativität und eigene Entscheidungsspielräume sichern können. Die Akademie verbindet aktuelle Anwendungen und Arbeitsweisen mit Fragen zu Verifikation, Transparenz, Ethik, redaktionellen Regeln und Veränderungsprozessen. Hinzu kommen exklusive Key Findings und wichtige Erkenntnisse aus unserer Forschung zur digitalen Resilienz.
Journalismus und KI: Trends, Deep Dives, Analyse und Ethik für die redaktionelle Praxis
Die KIRA verbindet Praxiswissen, aktuelle Forschung und kollegialen Austausch. Das Programm konzentriert sich auf vier Bereiche:
- Tools & Hacks: Wo und wie kann KI den Journalismus konkret besser machen?
- Werte & Regeln: Wie weit kann und darf der Einsatz von KI im Journalismus gehen?
- KI-Zukunftskompetenzen: Was kommt auf den Journalismus zu?
- KI-Resilienz: Wie bleiben wir im Umgang mit KI selbst kreativ und handlungsfähig?
Dabei geht es unter anderem um KI-gestützte Recherche und Dokumentenanalyse, multimodale Anwendungen, personalisierte Assistenten und teilautomatisierte Workflows. Ebenso wichtig sind Methoden zur Überprüfung von KI-Ergebnissen, der Umgang mit synthetischen Inhalten und Deepfakes sowie Fragen zu Datenschutz, Urheberrecht, Transparenz und redaktioneller Verantwortung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Veränderungen innerhalb von Redaktionen: Welche Kompetenzen werden gebraucht? Wie verändern sich Rollen und Arbeitsabläufe? Wie lassen sich Regeln für den KI-Einsatz entwickeln, die im journalistischen Alltag funktionieren? Und wie können Journalist:innen ihre professionelle Urteilskraft und Handlungsfähigkeit unter wachsendem Automatisierungs- und Effizienzdruck sichern?
Unterstützt von:
Curriculum
Die VOCER KI-Resilienz-Akademie (KIRA 2026/2027) startet im Dezember 2026 und umfasst insgesamt vier praxisorientierte Module bis Ende März 2027. Drei Module sind als Online-Workshops angelegt und erstrecken sich über jeweils einen Tag. Ein weiteres Modul findet als zweitägiger Präsenz-Workshop in Lübeck statt. Die verbindliche Teilnahme an der Akademie umfasst alle vier aufeinander aufbauenden Module.
Modul #1
Tools & Hacks
3. Dezember 2026
(Online-Workshop)
Wo und wie kann KI den Journalismus konkret besser machen?
Wir beschäftigen uns mit aktuellen KI-Anwendungen für Recherche, Analyse, Produktion und redaktionelle Workflows. Im Mittelpunkt stehen konkrete Einsatzmöglichkeiten, ihre Grenzen und die Frage, an welchen Stellen menschliche Kontrolle erforderlich bleibt.
Modul #2
Werte & Regeln
21. Januar 2027
(Online-Workshop)
Wie weit kann und darf der Einsatz von KI im Journalismus gehen?
Das Modul widmet sich journalistischer Qualität, Verifikation und Transparenz sowie Fragen zu Datenschutz, Urheberrecht und Verantwortung. An konkreten Fällen diskutieren wir, welche redaktionellen Regeln und Entscheidungskriterien für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz erforderlich sind.
Modul #3
Change Prozesse und Führungsfragen
17. Februar 2027
(Online-Workshop)
Was verändert KI in Redaktionen und welche Fähigkeiten brauchen Journalist:innen künftig?
Im Mittelpunkt stehen neue Rollen, Kompetenzanforderungen und Konflikte, die durch den Einsatz von KI entstehen. Wir beschäftigen uns mit Veränderungsprozessen und der Frage, wie journalistische Urteilskraft, Kreativität und professionelle Selbstwirksamkeit gestärkt werden können.
Modul #4
KI-Zukunftskompetenzen
voraussichtlich 18.-20. März 2027
(Präsenz-Workshop, Lübeck)
Zum Abschluss kommen die Teilnehmenden zu einem dreitägigen Präsenz-Retreat zusammen. Die Erfahrungen aus den Online-Modulen werden vertieft, konkrete Fragestellungen aus der eigenen journalistischen Praxis bearbeitet und Perspektiven für den Transfer in Redaktionen und journalistische Netzwerke entwickelt.























